Wieder zurück in Deutschland

Nach knapp 14 Stunden Flug sind wir wohlbehalten in Frankfurt gelandet. Der Flug erschient wie eine Ewigkeit…..

Nach der Landung mussten wir noch eine Stunde auf unser Gepäck warten. Sehr lustig, der einzige Flug auf dem wir Probleme mit dem Gepäck haben war gleichzeitig unser (vorerst) letzter.

Noch eine Stunde dauerte die Fahrt mit dem ICE von Frankfurt nach Siegburg. Dort wurden wir schon von Annas Vater Bernd erwartet…

Wir sind also wieder da, haben unsere alten Handynummern etc. wieder 🙂 Wir freuen uns schon darauf euch wieder zu sehen 🙂

Singapur (2) – Metropole der Kulturen

Früh morgens starten wir zu einer Rundfahrt durch die Metropole. Dank den unterschiedlichen Kulturen stehen Moscheen, indische und chinesische Tempel sowie Kirchen in unmittelbarer Näher zueinander. Friedliches miteinander der Religionen ist also sehr wohl möglich. Singapur gehört nämlich zu den sichersten Städten der Welt und sogar Taschendiebstähle bilden die Ausnahme.

Der Kontrast zwischen den Hochhäusern und normalgroßen Bauten fällt bei unserem Rundgang ins Auge. Nach den 1960er Jahren wurden weite Teile der Innenstadt abgerissen und das staatliche Wohnungsbauprogramm führte zu 20+ stöckigen Wohnblocks, die von der Bevölkerung gerne angenommen wurden. Der Standard der Wohnungen ist sehr hoch. Vorher hausten viele Bewohner in einfachen Hütten. Für uns war es dennoch etwas besonderes wenn die Anzeigetafel der Fahrstühle teilweise bis 70 Stockwerke aufweist 🙂

Das sind die Wohnhäuser wohlgemerkt. Die Bürogebäude werden wir später noch sehen. Die Viersprachigkeit Singapurs (Chinesisch / Mandarin, Malaiisch, Tamilisch, Englisch) wird für uns vor allem bei der Beschilderung offenkundig.

Vielleicht kennt Ihr den „Stein von Rosette„? Daran wurden wir bei solchen Beschriftungen erinnert 🙂

Stein von Rosette

Wir steigen in einen Sightseeing-Bus ein und fahren eine Runde durch die Stadt. Jaja, ist schon sehr touristisch, wissen wir ja auch…. Wir haben aber keine Badelatschen und Hawaiihemd an 🙂

Der Bus passiert das „Raffles Hotel“. Sir Raffles wurde im 18 Jahrhundert von der englischen Krone ausersonnen, Singapur in ein blühendes Handelszentrum zu verwandeln. Er nahm die Aufgabe sehr ernst und war bei der Umsetzung sehr erfolgreich.

Viele Stätten und Bauten sind heute noch nach Ihm benannt. Auf unserem Weg passieren wir das Raffles Hotel, welches mit 10 Zimmern startete und später erweitert wurde.

In dem Hotel befindet sich die „Long Bar“. Hier entstand der Cocktail „Singapur-Sling“ welcher in der Kolonialzeit schnell zum angesagten Getränk der Damenwelt aufstieg.

Das Größte Hotel heute ist allerdings das Swissotel. Auf der oberen Etage ist auch ein Restaurant in dem man einen guten Blick über die Stadt und das CBD (central business district) erhält. Der Bau ist einfach nur massiv!

Wir nähern uns dem Herzen Singapurs, dem CBD. Dem zweitwichtigsten Finanzplatz nach New York auf der Welt. Die Bauten sind so imposant, dass man sich selbst wie ein Zwerg vorkommt.

Trotz der riesigen Bauten werden unermüdlich weitere errichtet. Der Lärm der Baumaschinen ist allgegenwärtig. Jetzt wissen wir auch wohin die ganzen Baumaschinen aus Deutschland exportiert werden:

Weiter gehts zum selbst gegebenen Wappen von Singapur, einer Mischung aus Meerjungsfrau (engl. „Mermaid“) und Löwe (engl. „Lion“) die folglich den innovativen Namen „Merlion“ trägt. Erinnerungen an „Goleo“ werden wach…

Die Stadt wurde durch Raffles in verschiedene Gebiete je nach Volksgruppe unterteilt um Übergriffe so gering wie möglich zu halten. Auch heute noch bestehen diese Gebiete in denen sich die Kulturen der Einwanderer noch deutlich nachvollziehen lassen. „Little India“ und „Chinatown“ sind zwei derer. Wir starten in Little India:

Auf unserem Weg nach Little India haben wir Ivo und Tineke aus Amsterdam getroffen. Wir haben uns vorher schon in Picton, Neuseeland kennen gelernt als wir zeitgleich die Fähre von der Süd- auf die Nordinsel nehmen wollten. In Sigapur saßen die beiden auf einmal neben uns im Bus. Zufälle gibt’s! Ungalublich! Wir haben uns total gefreut!

Wir waren in einem indischen „Banana Leaf“ Restaurant. Hier wird mit den Händen gegessen. Es hat viel Spaß gemacht und ein kleiner Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen 🙂

Abends haben wir den „Chinatown“ Distrikt besucht. So wuselig wie man sich das vorstellt…. Sehr viele kleine Straßencafès und Läden.

Freundliche Türsteher vor den Tempeln 🙂

In der Marina Bay Area befinden sich noch weitere imposante Bauten wie das Hotel, welches an die Arche Noa erinnern soll. WOW!

Abends läuft im Augenblick ein „Festival der Lichter“, welches das ganze Hafenareal erfüllt. Wirklich sehr eindrucksvoll.

Singapur war das letzte Highlight auf unserer viermonatigen Reise. Jetzt geht es wieder auf nach Deutschland…

Singapur (1) – Daten und Fakten

Die letzte Station unserer Reise führt uns nach Singapur.

Die Flagge Singapurs steht für „Reinheit und Unbestechlichkeit“ (weißer Balken), „Brüderlichkeit“ der Unterschiedlichen Ethnien (roter Balken), der Mond steht für die ständige Weiterentwicklung und die fünf Sterne verkörpern einzelne Werte wie „Sicherheit“, „Gleichheit“, etc.

Singapur ist ein Stadtstaat auf einer Insel an der Südspitze Malaysias, welcher seit den 1960er Jahren unabhängig ist. Seither ging es steil bergauf! Ausgehend von einem Lebensstandard der dritten Welt mauserte sich Singapur seither zu einer Stadt der Superlative:

Singapur ist heute nach New York das wichtigste Finanzzentrum der Welt und überflügelt sogar London. Das Durchschnittseinkommen ist das höchste überhaupt im asiatischen Raum und liegt 50% über dem Deutschen Vergleichswert von 2010. Es gibt vier Landessprachen: Chinesisch (Mandarin), Malaiisch, Tamilisch und Englisch (zugleich auch Amtssprache). Der Vielvölkerstaat zeigt sich darüber hinaus auch sehr vielseitig bei den Religionen. So stehen buddhistische Tempel, Moscheen und Kirchen nur wenige Häuserblocks voneinander entfernt.

Die Insel ist nur ca 40 Kilometer breit und 25 Kilometer hoch (an der dicksten Stelle wohlgemerkt…) dafür aber mit über 7000 Einwohnern pro Quadratkilometer bei insgesamt 5 Mio. Einwohnern aber eines der dichtestbesiedelten Länder der Erde.

Die Insel liegt nur ca. 140 Kilometer oberhalb des Äquators. Das bedeutet, es gibt quasi nur eine Jahreszeit und die Durchschnittstemperatur, egal in welchem Monat, liegt immer bei ca. 31°. Allerdings liegt die Luftfeuchtigkeit häufig bei 85% und kann bis auf ca. 98% ansteigen! Dann ist man einfach schon vom Rausgehen nass Geschwitzt.

Neuseeland (19) – Matakohe Kauri Museum

Auf dem Weg von Auckland nach Kerikeri kann man einen Umweg durch ein Areal nehmen, welches die berühmten Kauribäume enthält. Zwischen 1830 und 1930 wurden tausende der riesigen Kauribäume gefällt und das Holz als Material für den Schiffs- und Hausbau verwendet. Das Holz ist extrem langlebig und war in aller Welt sehr begehrt. Als nahezu alle Kauriwälder ausgerottet waren, haben sich einige Personen intensiv für den Schutz der verbleibenden Wälder eingesetzt. Mit Erfolg! Ein Gebiert wurde zum Nationalpark erklärt und geschützt. Einige große Kauribäume können also heute noch angesehen werden.

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Zunächst waren wir in Matakohe im Kaurimuseum. Bereits draussen kann man ein Gespür für die Größe der Giganten entwickeln.

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Ein großer Kauribaum wurde in den Neunzigern von einem Blitzschlag getroffen und musst daher gefällt werden. In der Mitte des Raumes ist ein Ausschnitt aus dem Baumholz zu sehen. Die ganze Veranda wurde aus dem Holz dieses einen Baumes hergestellt.

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Die Ringe am Ende des Raumes stellen die Durchmesser von bisher erfassten Kauribäumen dar. „Tane Mahuta“ gehört der zweitkleinste Durchmesser.

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Wird ein Kauribaum verletzt, verliert er eine hartzartige Substanz die schlicht „Gum“ genannt wird. Gum kann zu Schmuck verarbeitet werden. Früher sind „Gumgräber“ einfach mit einem speziellen Werkzeug durch den Kauriwald gelaufen und haben den Boden nach Nuggets abgesucht. Diese haben sie dann Handwerker verkauft, welche den Gum weiter verarbeitet haben. Der Gum konnte jedoch auch gewonnen werden, wenn der Baum verletzt wurde und „blutete“. Wurde der Baum später gefällt, konnte man die Stellen noch gut erkennen, an denen man den Baum einst mit der Axt verletzte.

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Hier wurde der selbe Baum im Abstand von 7 Jahren zweimal an der selben Stelle verletzt. Die Jahresringe verraten dies…

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… wie auch bei diesem Baum.

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Dieser Kauribaum wurde 1979 gepflanzt und ist dementsprechend noch klein.

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Ein gutes Stückchen im Wald kommen wir zu „Tane Mahuta“ (Maori, auf engl. „Lord of the Forest“), einem der größten heute noch existierenden Kauribäume. Er ist ca. 2000 Jahre alt, also vermutlich ist zu Jesus Lebzeiten der Samen an dieser Stelle auf den Boden gefallen. Heute ist der Baum knapp 52 Meter hoch und der Stamm hat einen Umfang von fast 14 Metern. Einfach massiv! Äste vom Stamm wachsen erst ab 30 Meter Höhe.

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Um den Maßstab zu verdeutlichen….

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Neuseeland (18) – Kerikeri Tauchen zu der Rainbow Warrior

1985 plante die französische Regierung Atomwaffentests auf dem Mururoa-Atoll nahe Tahiti. Das Flagschiff der Protestaktion, die „Rainbow Warrior“ von Greenpeace, wurde von französischen Agenten im Hafen von Auckland am 10. Juli 1985 versenkt. Ein Mensch konnte sich nicht mehr retten und ertrank damals in dem Schiffswrack. Zwei Jahre später, nachdem die Ermittlungen in dem Fall abgeschlossen waren, wurde die Rainbow Warrior notdürftig zusammengeflickt und in der Bay of Islands versenkt….

Aber der Reihe nach, Suche nach Highlight für das Ende unserer Reise bis uns Tim von der Rainbow Warrior erzählte. Da wir in Australien in Townsville wegen schlechtem Wetter nicht beim Yongala Schiffswrack tauchen konnten, erschien uns dies als ideale Möglichkeit.

Nach einem Telefonat war klar: Wir können die Wracks der weltberühmten Rainbow Warrior sowie der HMNZS Canterbury betauchen! Darüber hinaus waren wir die einzigen beiden für den Tag.

Zuerst gings raus mit der „Lady Rose“ zur Rainbow Warrior!

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Wir tauchen mit Lee (links, er macht auch die Fotos) und unser Skipper ist Dave (rechts) .

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Die Stelle ist mir einer Boje markiert. Wir gehen also an der Leine in das 21° Grad kalte Wasser runter….

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Endlich unten suchen wir nun das Wrack…

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… und haben es schnell gefunden!

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Hier sind wir am Bug…

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…und tauchen langsam nach oben um einen Blick auf das Wrack zu bekommen.

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Hier stehen wir auf dem Bug.

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25 Jahre unter Wasser sind jedenfalls nicht spurlos vorbei gegangen…

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Jetzt widmen wir uns der Erforschung des Innenraumes. Das war wirklich spannend!

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Dann geht’s auch schon wieder nach oben, der Sauerstoff ist fast aufgebraucht…

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… aber für einen kurzen Blick auf die Vegetation reicht er gerade noch.

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Jetzt aber ab nach oben 🙂

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Bei rauer See sind wir anschließend anderthalb Stunden zum zweiten Wrack gefahren. Bei der HMNZS Canterbury handelt es sich um ein ausgedientes Kriegsschiff, welches nach 34 Jahren Dienst 2007 schließlich in der Bay of Islands versenkt wurde. Unser Skipper Dave war damals maßgeblich in den Planungs- und Versenkungsprozess involviert. Die Canterbury ist 114 Meter lang. Also zu groß um alles in einem Tauchgang zu sehen.

Wir gehen wieder nach unten…

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Der Bug….

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…bietet sich regelrecht für die Titanic-Szene an 🙂

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Dafür, das das Wrack erst 5 Jahre unter Wasser liegt, ist das maritime Leben schon extrem vielfältig.

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Schiff Ahoi! Wohl ein paar Jahre zu spät…. 🙂

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Weiter geht’s mit der Entdeckungsreise….

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Leider geht’s dann schon wieder nach oben… der Sauerstoff ist fast aufgebraucht. Ohne den, geht’s aber nicht….

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Neuseeland (17) – Rotorua, Hot Springs und Whakarewarewa

In der Mitte der Nordinsel liegt Rotorua. Vulkane prägen die Landschaft und bescheren heiße, sprudelnde Quellen die sich den Weg aus den Untiefen der Erde gebahnt haben – sehr zu unserer Freude. Es gibt überall Betreiber, die das heiße Wasser in Pools auffangen, mit kaltem Wasser mischen und eine Spa Oase daraus gemacht haben.
Viele Campingplätze haben eigene Hot Pools und gewähren freien Eintritt auch über die allgemeinen Öffnungszeiten hinaus.

Morgens vor dem Frühstück erst einmal in die 40 Grad warmen Pools zu hüpfen ist wirklich sehr entspannend.

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Wenn man Glück hat, kann man sogar die Quelle besichtigen, die die Hot Pools speist.

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Aber Rotorua hat noch mehr zu bieten…Maori Kultur, explodierende Geysire, blubbernde Schlammbecken und aus der Erde aufsteigender Dampf der es überall nach verfaulten Eiern riechen lässt. 😉

In Whakarewarewa lässt sich all das wunderbar erkunden. Whakarewarewa ist ein Maori Dorf, welches überall heiße Quellen beinhaltet, in dem tatsächlich noch Maoris wohnen und ihre Traditionen pflegen.

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Neben ursprünglichen Hütten (alte Zeitzeugen die heute allerdings nicht mehr bewohnt sind) hat sich ein kleines Dörfchen etabliert.

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Überall brodelt und sprudelt es und unverkennbar – der Gestank – der einen erahnen lässt, wie es da unten im Bauch von Muttererde riecht.
Mir ist es schleierhaft wie die Menschen hier leben können, kann man sich an den Geruch etwa gewöhnen?

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Hier werden die heißen Quellen nicht nur zum Baden verwendet, sondern können ebenso als Dampfkochtopf fungieren. Die Maori scheinen ein sehr geselliges Volk zu sein, denn gegessen wird oft in großer Runde das, was vorher in den heißen Quellen zubereitet wurde.

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Auffällig ist, wie jung hier alle aussehen. Die Antwort kommt prompt, das liegt an den „Mud Pools“. Die Verwendung des Schlamms soll angeblich den Alterungsprozess der Haut aufhalten …ich hab mir gleich mal was Schlamm mitgenommen …kann ja nicht schaden ;-).

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Die Jugend verdient sich hier übrigens ihr Taschengeld selber. Alle Besucher betreten das Dorf über eine kleine Brücke. Im Wasser warten die Kinder darauf, dass die Touristen ein oder zwei Dollarmünzen in den Fluss werfen nach denen die Kinder dann tauchen um so ihr Geschick zu beweisen.
Den kleinen Jungen („Penny Diver“) dem wir unsere Dollars zugeworfen haben, haben wir später wieder getroffen. Nach dem Bad im kühlen Fluss ging es erst einmal in eine der heißen Badewannen, die von den heißen Quellen gespeist werden. Stolz hat er dort seinen bisherigen Verdienst gezählt.

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Eine der Hauptattraktionen hier ist der Pohutu. Ein Geysir der bis zu 20x am Tag eine ca. 30 Meter hohe Fontäne kochenden Wassers in den Himmel katapultiert. Dass es bald so weit ist weiß man, wenn der kleine Geysir daneben, der „Prince of Wales Feathers“ Geysir, aktiv wird. Er kündigt quasi den Pohutu an.

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Neben diesen spannenden Naturwundern gibt es auch kulturelle Performances der Maori. Neben traditionellen Gesängen und Tänzen bekamen wir auch den Haka- Tanz vorgeführt…wer kennt ihn nicht dank der All Blacks – der Neuseeländischen Rugbymanschaft.

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Neuseeland (16) – Skydive am Lake Taupo

Es gibt etwas, dafür ist Taupo noch bekannt! Adrenalin! Was Queenstown auf der Südinsel ist, teilen sich Taupo und Rotorua auf der Nordinsel: den Ruf, dass hier auf keinen Fall Langeweile aufkommt.

Maurice: DAS konnte ich mir nicht entgehen lassen. Was mache ich denn bloß? Erstmal Sicherheitsbekleidung anlegen, dass kann nie schaden…

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…. DAS sieht doch interessant aus….

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… also nichts wie rein ins Flugzeug und ab in die Luft ! 🙂

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Und es geht weeeeeeiiiiit nach oben, genauer, auf 15,000 Fuß, also etwas über 4.5 Kilometer. Bei ca. 3 Kilometer über dem Boden muss ich eine Sauerstoffmaske tragen. Das kleine Flugzeug hat keinen Druck- und Sauerstoffausgleich in der Kabine.

Auf Zielhöhe angekommen, kommt das Signal…. ABSPRUNG!

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Mit über 200 Stundenkilometern geht es für die nächsten 60 Sekunden im freien Fall der Erde entgegen. Ich übe schon mal die SUPERMAN Stellung 🙂

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Aber die Luft peitscht ganz schön ins Gesicht. Das nimmt man aber gerne in Kauf…..

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…. für diesen Blick auf Lake Taupo. Einfach umwerfend ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich die Bilder sehe! Man rast so schnell den Wolken da unten entgegen…

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Selber mit den Flügeln schlagen bremst auch nicht wirklich…..

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… aber dann öffnet sich auch schon der Fallschirm (zum Glück!).

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Von ca. 200 KM/H gebremst zu werden fühlt sich erstmal für 10 Sekunden so an, als würde man das zehnfache seines Gewichtes wiegen. Arme, Beine… alles so agil wie Calmund am Trapez…. Der nachfolgende Fallschirmflug macht ebenso viel Spaß weil man die Umgebung doch etwas entspannter genießen kann, als im freien Fall.

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Die Landung ist auch ein Kinderspiel… Ich muss danach nicht mal den Fallschirm wegräumen 🙂

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Alles in Allem hat es sehr viel Spaß gemacht.

Nachtrag vom 17.11.2012: Habe nun auch endlich den Link zum Youtube Video gefunden

Neuseeland (15) – Lake Taupo

Die nächste Station auf unserem Weg war der mit 606 Quadratkilometern größte See Neuseelands, Lake Taupo. Aus diesem See führt der Waikato River (Neuseelands längster Fluss), hoch bis nach Auckland wo er dann ins Meer mündet. Kurz nach dem Ursprung bei Lake Taupo, gibt es jedoch einen Engpass sowie einen Wasserfall „Huka Falls“, wodurch die Wassermassen durch müssen. Alle drei Sekunden fließt so viel Wasser an dieser Stelle durch den Fluss, um ein olympisches Schwimmbecken zu füllen. WOW!

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Leider kommt die rasende Geschwindigkeit, mit der das Wasser durch die Engstelle schießt, auf den Fotos nicht so recht rüber….

Abends werden wir auf dem Campingplatz Zeuge einen wirklich erstaunlichen Sonnenuntergangs.

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Ideal um Kräfte zu sammeln für den nächsten Tag…..