Australien (3) – Von Cairns nach Townsville

Nach unseren grandiosen Tauchtripps haben wir entschieden, dass wir nun lange genug im tropischen Cairns waren und haben uns auf den Weg gen Süden gemacht. Auf dem Weg dorthin, haben wir an vielen beeindruckenden Wasserfällen in der Nähe von Millaa Millaa halt gemacht. Bei einigen davon (Millaa Millaa Falls, Zllie Falls und Ellinjaa Falls) kann man direkt ins Wasser springen.

In die Ellinjaa Falls sind wir zur Abkühlung schwimmen gegangen….wobei das kein besonders entspannender Akt war, da wir ständig an Krokodiele und Schlangen denken mussten. 😉

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In Mission Beach angekommen, hatten wir einen wunderschönen Campingplatz direkt am Meer. Wir waren dort fast alleine weil sich wohl sonst niemand in das verschlafene Nest verirrt. Im Meer zu baden ist übrigens herrlich bei ca 26 bis 28 Grad warmem Wasser.

Leider hat sich die direkte Strandlage beim nächtlichen Unwetter als besonders unvorteilhaft herausgestellt….unser Jucy wurde hin und her geschüttelt und wir dachten die Welt geht unter! Am nächsten Morgen erkundigte sich ein Anderer der Campingplatzgäste auch direkt nach unserem Befinden und sprach uns seine Bewunderung für unsere Tapferkeit aus („Wow! You survived in this thing. It must have been shaken!“).

Mit kleineren Zwischenstopps in Cardwell und Ingham sind wir weiter nach Townsville gefahren wo wir eigentlich zum Yongala Wrack tauchen wollten. Das 109 Meter lange Schiff ist 1911 in einem Zyklon nur wenige Meilen vor der Küste gesunken. Alle Passagiere kamen dabei ums Leben. Das Wrack weist jedoch keine Notfallboote mehr auf, so dass man nie mehr feststellen kann, was wirklich passiert ist in jener Nacht. Heute ist das Wrack eines der tierreichsten und eindruckvollsten Tauchplätze der Welt. Leider war der Wind so stark, dass für einige keine Boote zum Wrack fahren wollten. Bei mindestens 20 Knoten Wind war starker Wellengang angesagt, weshalb wir diesen Punkt schweren Herzens von der Agenda streichen müssen 🙁

Weiter südlich bei Townsville haben wir das Billabong Sanctuary besucht. Ein Tierpark zum Anfassen. Billabong (bekannt durch die Surfmarke) ist übrigens ein alter Name der Aboriginies für „Wasserstelle“. Wie man unschwer erkennen kann, haben wir uns mit der dortigen Tierwelt direkt anfreunden können 🙂

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