Bangkok (1) Licht, Schatten und Geruch

Wir sind gut gelaunt und natürlich gespannt in unseren Trip nach Asien und Australien gestartet. Unser erster Stop führt uns nach Bangkok, Thailand. Die Stadt inklusive dem engeren Umkreis beheimatet ca. 7 Millionen Einwohner. Rechnet man auch die Randgebiete dazu, gehen Schätzungen von sogar 12 Millionen aus. Dies ist der mit Abstand größte Ballungsraum Thailands mit insgesamt ca. 62 Millionen Einwohnern.

Nachdem wir uns nach gut 10 stündigem Flug von London aus in der 747-400 der Fluglinie Qantas endlich dem Landeanflug auf den internationalen Flughafen von Bangkok nähern, wurde das Ausmaß der Flutkatastrophe sichtbar. Die Vororte sind teilweise noch überschwemmt wie man auf dem Bildern erkennen kann. Später sehen wir auch innerhalb der Stadt noch überall Sandsäcke.

Gelandet, Geld gezogen und vom ersten Taxifahrer geprellt erreichen wir unsere Bleibe. „Loog Choob“ (www.loogchoob.com) nahe dem Zentrum würde ich wirklich jedem empfehlen, der nach Bangkok reist. Die Zimmer sind sauber, aufgeräumt und super ausgestattet (Bad total modern, neue Möbel, kleiner Balkon, gratis Wi-fi, etc.) und das wichtigste: unsere Gastgeber sind unglaublich herzlich und freundlich!

Am ersten Abend haben wir einen Spaziergang durch die Stadt unternommen um zu einem Restaurant zu gelangen, welches uns an der Hotelrezeption empfohlen wurde („In Love“). Das Restaurant ist direkt am Fluss Mae Nam Chao Phraya gelegen und bietet uns einen wunderschönen Blick. Bei Livemusik haben wir die Thai Speisen allerdings mit Messer, Gabel und den Fingern gegessen. Die andere Gäste waren darüber sichtlich erheitert 🙂

Läuft man durch die Stadt, merkt man sehr schnell, dass sich unsere europäischen Nasen erstmal an die Geruchsvielfalt und vor allem das Geruchsniveau gewöhnen müssen. Es ist ein Mischmasch aus köstlichen Speisen, welche direkt an oder auf der Straße zubereitet werden und bis oben gefülltem Dixi Klo bei 35 Grad Umgebungstemperatur.

Der Verkehr Bangkoks ist legendär. Die Stadt ist in den letzten 70 Jahren so stark gewachsen (+ 6 Millionen Einwohner), dass keine Zeit für ausgeklügelte Verkehrsplanung blieb. Es herrscht geordnetes Chaos und irgendwie funktioniert es wenn auf einer dreispurigen Straße ca. 5 imaginäre Spuren + Standstreifen nebeneinander herlaufen. „Ampel rot“ besitzt hier den Stellenwert von roten Fußgangerampeln in Köln -> drauflos, geht schon gut. Wir haben inzwischen mehrere Tuk Tuk Fahrten absolviert und mittlerweile macht es wirklich Spass durch die Gassen zu rasen.

Tuk Tuk Fahrer versuchen jedoch bei (fast) jeder Gelegenheit die Leute übers Ohr zu hauen. Daher sollte man sich vor jeder Bangkok-Reise UNBEDINGT unter
http://www.bangkokscams.com informieren. Hier stehen die miesesten Tricks. Uns sind schon mehrere passiert. Eine Geschichte könnte es glatt auf die Titelseite der EXPRESS.de schaffen. Diese erzählen wir aber erst wenn wir zurück sind, denn sonst wäre uns das zu peinlich 😉

Bangkok hat sehr viele Gebetstempel („WAT“ auf Thai). Buddha Statuen, goldene Artefakte sowie der eindrucksvolle Gesang der Mönche stimmen würdevoll auf diese heiligen Orte ein.

Im Leben sollte jeder Thai Mann wenigstens einmal das Mönchsgewand getragen haben.

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