Neuseeland (13) – Wellington

Nach der schaukeligen Überfahrt bei völliger Dunkelheit mit der Fähre auf die Nordinsel kommen wir topfit um 2 Uhr morgens auf unserem Campingplatz an…… ab ins Bett, ähh „in den Kofferraum“ und erst mal ausschlafen.

Am nächsten Tag schauen wir uns Neuseelands Hauptstadt Wellington an. Die 120,000 Einwohner-Stadt verspricht nach den eher ländlichen Regionen und kleineren Städtchen doch mal wieder etwas Großstadt Flair. Und tatsächlich: Das Handy hat Empfang! Neonreklame. Mehrspurige Straßen. Geschäfte an jeder Ecke. Parkgebühren jenseits von gut und böse…. hier fühlt sich alles nach Stadt an 🙂

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Wir haben das wirklich tolle „Te Papa“ Museum besucht. Hier war fotografieren leider verboten und wir haben uns ausnahmsweise daran gehalten. Es wird viel über die Lage Neuseelands an den zwei Kontinentalplatten und über die Entstehung der Landschaft berichtet. Ein weiteres Stockwerk zeigt Maori Kunstwerke.

Die Maori, ehemalige Polynesier die ca. 1350 mit Kanus das erste mal nach Neuseeland übersetzten, kamen lange vor den Europäern. Sie haben, ähnlich wie die Aborigines in Australien, eine ganz eigene Kultur und Sprache. Durch diverse unfaire Geschäfte wurden die Maori fast aller ihrer Ländereien im 18 und 19 Jahrhundert beraubt. Heute existieren diverse Initiativen welche das Erbe und die Kultur der Maori zu erhalten versuchen. Es gibt sogar Radiosender deren Hauptsprache Maori ist.

Danach waren wir im „Museum of Wellington“. Ebenfalls keine Fotos….. Hier wird die Bedeutung des Hafens von Wellington natürlich deutlich. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an das Unglück von 1969 wo die Fähre „Wahine“ auf dem Weg zwischen Wellington und Picton in einen Sturm geriet und kenterte. 51 Menschen verloren damals ihr Leben und bis heute besitzt dieses Unglück eine große Bedeutung für die Einwohner von Wellington. Ich glaube, es gibt sogar einen Gedenktag im Jahr an dem der Katastrophe gedacht wird.

Abends genießen wir einfach den Sonnentag und schauen auf die Ruderer….

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… und sehen uns danach die Stadt nochmal von oben an am Mount Victoria Lookout.

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