Neuseeland (17) – Rotorua, Hot Springs und Whakarewarewa

In der Mitte der Nordinsel liegt Rotorua. Vulkane prägen die Landschaft und bescheren heiße, sprudelnde Quellen die sich den Weg aus den Untiefen der Erde gebahnt haben – sehr zu unserer Freude. Es gibt überall Betreiber, die das heiße Wasser in Pools auffangen, mit kaltem Wasser mischen und eine Spa Oase daraus gemacht haben.
Viele Campingplätze haben eigene Hot Pools und gewähren freien Eintritt auch über die allgemeinen Öffnungszeiten hinaus.

Morgens vor dem Frühstück erst einmal in die 40 Grad warmen Pools zu hüpfen ist wirklich sehr entspannend.

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Wenn man Glück hat, kann man sogar die Quelle besichtigen, die die Hot Pools speist.

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Aber Rotorua hat noch mehr zu bieten…Maori Kultur, explodierende Geysire, blubbernde Schlammbecken und aus der Erde aufsteigender Dampf der es überall nach verfaulten Eiern riechen lässt. 😉

In Whakarewarewa lässt sich all das wunderbar erkunden. Whakarewarewa ist ein Maori Dorf, welches überall heiße Quellen beinhaltet, in dem tatsächlich noch Maoris wohnen und ihre Traditionen pflegen.

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Neben ursprünglichen Hütten (alte Zeitzeugen die heute allerdings nicht mehr bewohnt sind) hat sich ein kleines Dörfchen etabliert.

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Überall brodelt und sprudelt es und unverkennbar – der Gestank – der einen erahnen lässt, wie es da unten im Bauch von Muttererde riecht.
Mir ist es schleierhaft wie die Menschen hier leben können, kann man sich an den Geruch etwa gewöhnen?

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Hier werden die heißen Quellen nicht nur zum Baden verwendet, sondern können ebenso als Dampfkochtopf fungieren. Die Maori scheinen ein sehr geselliges Volk zu sein, denn gegessen wird oft in großer Runde das, was vorher in den heißen Quellen zubereitet wurde.

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Auffällig ist, wie jung hier alle aussehen. Die Antwort kommt prompt, das liegt an den „Mud Pools“. Die Verwendung des Schlamms soll angeblich den Alterungsprozess der Haut aufhalten …ich hab mir gleich mal was Schlamm mitgenommen …kann ja nicht schaden ;-).

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Die Jugend verdient sich hier übrigens ihr Taschengeld selber. Alle Besucher betreten das Dorf über eine kleine Brücke. Im Wasser warten die Kinder darauf, dass die Touristen ein oder zwei Dollarmünzen in den Fluss werfen nach denen die Kinder dann tauchen um so ihr Geschick zu beweisen.
Den kleinen Jungen („Penny Diver“) dem wir unsere Dollars zugeworfen haben, haben wir später wieder getroffen. Nach dem Bad im kühlen Fluss ging es erst einmal in eine der heißen Badewannen, die von den heißen Quellen gespeist werden. Stolz hat er dort seinen bisherigen Verdienst gezählt.

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Eine der Hauptattraktionen hier ist der Pohutu. Ein Geysir der bis zu 20x am Tag eine ca. 30 Meter hohe Fontäne kochenden Wassers in den Himmel katapultiert. Dass es bald so weit ist weiß man, wenn der kleine Geysir daneben, der „Prince of Wales Feathers“ Geysir, aktiv wird. Er kündigt quasi den Pohutu an.

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Neben diesen spannenden Naturwundern gibt es auch kulturelle Performances der Maori. Neben traditionellen Gesängen und Tänzen bekamen wir auch den Haka- Tanz vorgeführt…wer kennt ihn nicht dank der All Blacks – der Neuseeländischen Rugbymanschaft.

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Ein Gedanke zu „Neuseeland (17) – Rotorua, Hot Springs und Whakarewarewa

  1. Superbilder…..:)
    der “ faule Eier „-Geruch kommt vom Schwefel…soll gesund sein.
    Die Häuschen sehen aus wie aus LEGOLAND 😉

    Warum strecken die „schönen“ Männer die Zunge heraus, gehört das zur Darbietung ?

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